Schlüsselmomente

schluesselmomenteDie Idee entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Therapeutischen Gemeinschaft Steiermark. Die Forderung war eindeutig: Keine Ratschläge mehr, denn diese erzielen selten die gewünschte Wirkung. Im besten Falle erzeugen sie Widerstand. Die Idee war ein Austausch von Lebenserfahrungen. Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten teilen Geschichten. Damit sollen Lernprozesse angeregt werden, wobei es keine Regeln gibt, wer hier von wem was lernen kann. Wir wollten die Gleichwertigkeit aller Menschen hervorheben und Bewusstsein schaffen, dass wir aus jeder Begegnung etwas mitnehmen können. Was uns Menschen verbindet, ist die Faszination, die Sehnsucht nach Leben und Wahrheiten, auch wenn Wirklichkeiten zum Teil verschieden sind.

Lebensgeschichten wirken wie Medizin – sie machen Ausschnitte der Welt für einen kurzen Moment begreiflich.

Die Vision

Ein Buch mit gesammelten Schlüsselmomenten, aus dem sich jeder das herausholen kann, was er zum jeweiligen Zeitpunkt braucht, wurde  auf einer spannenden Lesung im Septemper 2011 und im Frühling 2012 präsentiert.

Besonders hervorheben wollen wir den interkulturellen, generationsübergreifenden und integrativen Ansatz dieses Projekts. Solidaritätsprojekte aus anderen Ländern werden mit einbezogen und im Anschluss bei der Lesung vorgestellt.

Die Spende war ein Schlüsselmoment des Lebens (Lernerfahrungen, Entscheidungssituationen, Glücksmomente, besondere Erkenntnisse, dramatische Augenblicke, Heldentaten, Wendepunkte im Leben etc.). Der Kreativität wurde freien Lauf gelassen, von Monologen, Gedichten über Romane, Zeichnungen, Comics oder ähnlich künstlerischen Werken, war alles sehr erwünscht. Es konnte etwas Lustiges, Peinliches, Unangenehmes, Humorvolles, Skurriles, Seltsames, Überraschendes, Spontanes, Außergewöhnliches etc. sein.

Ziel

  • Wir wollten das Menschliche und die Gleichheit zwischen allen TeilnehmerInnen hervorheben. In unseren Augen haben Menschen mit mehr Zugang zu Wissen und besseren Bildungsoptionen auch mehr Verantwortung und es wäre schön, wenn sie ihre Erkenntnisse an andere weitergeben.
  • Interkulturelles Lernen sollte forciert werden: Ähnlichkeiten verbinden Menschen, Unterschiede sollen respektiert und im Endeffekt für alle Beteiligten Horizonte erweitert werden.
  • Intergeneratives Lernen: Von Älteren lernen, sie als Wegweiser begreifen und Verständnis schaffen.
  • Wenn wir Gemeinsamkeiten finden, können Ängste abgebaut werden, das Vertrauen zum Gegenüber wird größer, Toleranz wächst und Brücken entstehen.

Sponsoren

Stadt Bruck an der Mur
Fleischerei Harger
Bäckerei Gerhard Koini

 

Kontakt

DSA Dunja Haider-Aichinger, MA
Telefon: 0676 / 898 678 709
E-Mail: d.haider-aichinger@tg-steiermark.at