Schlüsselmomente

Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit Jugendlichen der Therapeutischen Gemeinschaft Steiermark. Die Forderung ist eindeutig: Keine Ratschläge mehr, denn diese erzielen selten die gewünschte Wirkung. Im besten Falle erzeugen sie Widerstand. Der Vorschlag ist ein Austausch von Lebenserfahrungen. Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten teilen Geschichten. Damit sollen Lernprozesse angeregt werden, wobei es keine Regeln gibt wer hier von wem was lernen kann. Wir wollen die Gleichwertigkeit aller Menschen hervorheben und Bewusstsein schaffen, dass wir aus jeder Begegnung etwas mitnehmen können. Was uns Menschen verbindet, ist die Faszination, die Sehnsucht nach Leben und Wahrheiten, auch wenn die Wirklichkeiten zum Teil verschieden sind. Lebensgeschichten wirken wie Medizin – sie machen Ausschnitte der Welt für einen kurzen Moment begreiflich.
Die Vision:
Ein Buch mit gesammelten Schlüsselmomenten, aus dem sich jeder das herausholen kann, was er zum jeweiligen Zeitpunkt braucht, präsentiert auf einer spannenden Lesung im Frühjahr 2012.
Besonders hervorheben wollen wir den interkulturellen, generationsübergreifenden und integrativen Ansatz dieses Projekts. Solidaritätsprojekte aus anderen Ländern werden mit einbezogen und im Anschluss bei der Lesung vorgestellt.
Die Spende eines ihrer Schlüsselmomente des Lebens (Lernerfahrungen, Entscheidungssituationen, Glücksmomente, besondere Erkenntnisse, dramatische Augenblicke, Heldentaten, Wendepunkte im Leben etc.). Der Kreativität wird freien Lauf gelassen. Von Monologen, Gedichten über Romane, Zeichnungen, Comics oder ähnlich künstlerischen Werken, ist alles sehr erwünscht. Es kann etwas Lustiges, Peinliches, Unangenehmes, Humorvolles, Skurriles, Seltsames, Überraschendes, Spontanes, Außergewöhnliches etc. sein.
Ziel:
- Wir wollen das Menschliche hervorheben und die Gleichheit zwischen allen TeilnehmerInnen hervorheben. In unseren Augen haben Menschen mit mehr Zugang zu Wissen und besseren Bildungsoptionen auch mehr Verantwortung und es wäre schön, wenn sie ihre Erkenntnisse an andere weitergeben.
- Interkulturelles Lernen soll forciert werden: Ähnlichkeiten verbinden Menschen, Unterschiede sollen respektiert werden und im Endeffekt werden für alle Beteiligten Horizonte erweitert.
- Intergeneratives Lernen: Von Älteren lernen, sie als Wegweiser begreifen und Verständnis schaffen.
- Wenn wir Gemeinsamkeiten finden, können Ängste abgebaut werden, das Vertrauen zum Gegenüber wird größer, Toleranz wächst und Brücken entstehen.
Kontakt
Mag.a Corinna Pummer
Telefon: (0676) 898 678 715
E-Mail: c.pummer(at)tg-steiermark.at