MOB Krise

MOB Krise

Für Krisenfälle wird auf der Basis einer vertraglichen Regelung mit der örtlichen Jugendwohlfahrtsbehörde ein Krisenplatz im Rahmen des Betreuten Wohnens angeboten. Der Krisenplatz sichert für die Dauer der Unterbringung die Wohnversorgung in Verbindung mit einer stundenweise mobilen Betreuung durch eine ausgebildete Fachkraft. Diese ermöglicht eine erste Beruhigung der psychosozialen Situation des/der Jugendlichen.

Ziel

Ziel ist die kurzfristige Unterbringung von Jugendlichen in Krisensituationen, deren Wohl im bisherigen Betreuungssystem nicht mehr gewährleistet ist bzw. die in diesem aus verschiedensten Gründen nicht verbleiben können.

  • Abklärung einer geeigneten Form der Betreuung
  • Unterstützung im Ausbildungs– und Arbeitskontext
  • Aneignung bzw. Weiterentwicklung von lebenspraktischen Fähigkeiten
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Unterstützung im Umgang mit dem Herkunftssystem

Zielgruppe

Der Krisenplatz ist konzipiert für Jugendliche beiderlei Geschlechtes im Alter von 15 bis 18 Jahren. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt drei Monate.

Das Leistungsangebot hat sich an folgenden Grundsätzen zu orientieren:

  • Soziale Integration
  • Normalisierung der Lebensumstände
  • Eigenverantwortung
  • Selbständigkeit
  • Wahrung der Intimsphäre
  • Subsidiarität
  • Krisenintervention
  • Abklärung der psychosozialen Situation
  • Individuelle Hilfeplanung
  • Familiengespräche

Unterschiede zum Mobil betreuten Wohnen (MOB)

  • Ständige Rufbereitschaft (auch am Wochenende)
  • Doppelt soviele Betreuungsstunden (60h/Monat)
  • Beschränkung auf 3 Monate

Kontakt

DSA Dunja Haider-Aichinger, MA
Telefon: 0676 / 898 678 709
E-Mail: d.haider-aichinger@tg-steiermark.at